Über mich

Hi, ich bin Sarah

36 Jahre alt, Ehefrau und Mama von zwei wunderbaren Töchtern im Alter von elf und sieben Jahren. Heute begleite ich Frauen dabei, Kilos loszulassen – aber noch viel mehr als das: sich selbst wiederzufinden. Denn genau diesen Weg bin ich selbst gegangen.

Meine Abnehmreise begann nicht erst im Erwachsenenalter. Schon als Jugendliche hatte ich mit leichtem Übergewicht zu kämpfen – fand zwar immer wieder zum Normalgewicht zurück, aber nie wirklich zu einem dauerhaft gesunden Verhältnis zu meinem Körper oder zu mir selbst.

Mit Anfang 20 wurde bei mir Fibromyalgie diagnostiziert – eine chronische Nervenschmerzerkrankung, die mein Leben grundlegend veränderte. Während meiner ersten Schwangerschaft mit unserer Tochter Hannah verschlechterte sich mein Gesundheitszustand durch eine schwere Form der Hyperemesis Gravidarum massiv. Ich war über Monate bettlägerig, nahm stark zu und verlor das Vertrauen in meinen Körper. Auch nach der Geburt wurde es nicht besser – Bewegung war kaum möglich, mein Alltag war geprägt von Schmerzen und Erschöpfung. Ein erster Abnehmversuch vor unserer Hochzeit mit einer Low-Carb-Diät brachte zwar kurzfristigen Erfolg, aber langfristig keine Lösung. Ich wusste: Das ist nicht mein Weg.

Dann kam unsere zweite Tochter Emma – und mit ihr erneut eine sehr schwere Schwangerschaft, die mich neun Monate ans Bett fesselte. Danach war mein Zustand schlechter als je zuvor. Ich war gefangen in meinem Körper und konnte meinen Kindern kaum das Leben zeigen, das ich ihnen wünschte. Als Emma mit zweieinhalb erste Anzeichen meiner Krankheit zeigte, wurde mir schlagartig klar: Ich muss ein Vorbild sein. Für sie. Für beide. Für mich.

Ich begann, an mir zu arbeiten – innen wie außen. Ich fing an, Kalorien zu zählen, bewusster zu essen und verlor die ersten zehn Kilo. Aber ich wusste, da ist noch mehr. Ich ging tiefer. Ich stellte mich meinen alten Mustern, meinen Glaubenssätzen, meinen Traumata. Ich erkannte, dass ich mich oft selbst sabotierte – durch emotionales Essen, durch ein Belohnungssystem, das mich klein hielt statt zu stärken.

Ich lernte, meine Bedürfnisse zu erkennen, mich selbst zu lieben – mit allem, was zu mir gehört. Ich befreite mich Stück für Stück aus diesem Kreislauf – und verlor nicht nur 25 Kilo, sondern vor allem: Schwere. Schmerz. Selbstzweifel.

Heute kann ich sagen: Ich lebe. Ich kann wieder lachen, toben, Fahrrad fahren, mit meinen Kindern spielen – und vor allem bin ich das Vorbild geworden, das ich mir damals so sehr gewünscht hätte.

 

Meine Veränderung

Mein Weg zu mir

Ich war erschöpft – körperlich und seelisch. Mein ganzer Tag war geprägt von Schmerzen.
Heute fühle ich mich glücklich, kraftvoll und lebendig – in einem Körper, der wieder mir gehört.
Ich dachte, ich müsste es allen recht machen – und vergaß mich dabei.
Heute weiß ich: Ich darf wichtig sein. Für mich.
Ich habe mein Lächeln oft gespielt – innerlich war ich leer und müde.
Heute kommt mein Lächeln von innen. Weil ich mich gefunden habe.